Wann lohnt sich ein eigenes weclapp-Reporting?
Wenn die Auswertungen in weclapp nicht mehr genügen: Sie brauchen eigene Kennzahlen, möchten weclapp-Daten mit Budget, Kosten oder anderen Quellen verbinden oder wollen sehen, wie sich Umsatz, Artikel und Kunden über die Zeit entwickelt haben – auch wenn sich Daten in weclapp später ändern.
Fertige Anbindung oder individuelles Reporting?
Für weclapp gibt es fertige Power-BI-Lösungen mit Standardberichten. Ob eine solche Lösung genügt oder ein individueller Aufbau sinnvoll ist, klären wir mit Ihnen offen:
| Ihre Situation | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Standardauswertungen zu Verkauf, Einkauf oder Lager genügen | Eine fertige Power-BI-Lösung für weclapp ist oft schneller und günstiger. |
| Eigene Kennzahlen, Geschäftsregeln oder zusätzliche Quellen | Individuelles Reporting mit Datenbank und Views, in denen Ihre Logik an einer Stelle liegt. |
| Die Entwicklung über die Zeit soll nachvollziehbar bleiben | Rohdaten mit Historie speichern, wie im Projekt MAAT Switzerland. |
Welche Auswertungen sind möglich?
- Umsatz nach Kunde, Artikel und Zeitraum – mit der Möglichkeit, bis auf einzelne Positionen zu gehen.
- Entwicklung über die Zeit: Weil die Daten in der Datenbank historisiert werden, bleiben frühere Stände auswertbar.
- Verknüpfung mit weiteren Quellen: Budget, Kosten aus der Buchhaltung oder Listen der Fachbereiche.
- Kennzahlen nach Ihren Definitionen, einmal festgelegt und in allen Berichten gleich berechnet.
Wie der Datenfluss aufgebaut ist
- 01
Daten aus weclapp laden
Python-Skripte lesen die Daten über die weclapp-Schnittstelle (API) und legen sie als Rohdaten ab.
- 02
Rohdaten mit Historie
Die Rohdaten werden in einer PostgreSQL-Datenbank gespeichert und historisiert: Frühere Datenstände werden nicht überschrieben, sondern bleiben erhalten.
- 03
Sternschema und Geschäftslogik
Views bereinigen und verknüpfen die Daten zu einem Sternschema aus Fakten und Dimensionen – mit Ihrer Geschäftslogik an einer zentralen Stelle statt verteilt in einzelnen Berichten.
- 04
Power BI Reports
Die Berichte greifen auf aufbereitete, einheitliche Tabellen zu statt direkt auf die ERP-Schnittstelle.
Ab wann ist die Historie verfügbar?
Historische Datenstände werden ab Beginn der Speicherung aufbewahrt, auch wenn sich Daten in weclapp später ändern. Welche Informationen aus der Zeit davor zusätzlich übernommen werden können, hängt davon ab, was in weclapp verfügbar ist. Das klären wir zu Projektbeginn.
Was braucht es von Ihrer Seite?
- Zugang zur weclapp-Schnittstelle: in der Regel ein API-Token eines Benutzers mit den nötigen Leserechten.
- Eine PostgreSQL-Datenbank für Rohdaten und Views – wo sie betrieben wird, stimmen wir mit Ihnen ab.
- Power BI Lizenzen, wenn Berichte im Power BI Service geteilt werden sollen.
- Eine fachliche Ansprechperson, mit der wir die Kennzahlen festlegen und die Zahlen gegen bisherige Auswertungen prüfen.
Wie aktuell sind die Zahlen?
So aktuell, wie Sie es brauchen: Der Ladeprozess läuft automatisch, von einmal pro Woche bis zu mehrmals täglich. Danach aktualisiert sich der Report aus den Views.
Was beeinflusst den Aufwand?
- Wie viele Bereiche aus weclapp ausgewertet werden (zum Beispiel Verkauf, Einkauf, Lager).
- Wie klar die Kennzahlen bereits definiert sind.
- Ob weitere Quellen wie Budget oder Buchhaltung dazukommen.
- Wie sauber die Stammdaten in weclapp gepflegt sind.
- Wie viele Berichte und Nutzergruppen es gibt.
Datenqualität und Betrieb
Die Views prüfen die Daten beim Aufbereiten, etwa auf fehlende Zuordnungen, und machen Auffälligkeiten im Bericht sichtbar statt sie zu verstecken. Datenquellen, Berechnungslogik und Ladeprozess werden dokumentiert. Den Betrieb – Ladeprozess, Anpassungen und Fehlerbehebung – betreut unser Team aus Edmond Murati und vier angestellten Fachpersonen.
Aus der Praxis: MAAT Switzerland
Für MAAT Switzerland haben wir genau diesen Aufbau umgesetzt: ETL aus weclapp, Rohdaten in einer Datenbank, aufbereitete Views und ein Power BI Sales-Report zu Umsätzen, Artikeln und Kunden. Zum Projekt