Was macht eine gute Unternehmensplanung aus?
Eine gute Planung ist nachvollziehbar, schnell aktualisierbar und mit dem Reporting verbunden. Annahmen sind dokumentiert, Verantwortlichkeiten klar, und Änderungen wirken sofort auf Ergebnis, Liquidität und Kennzahlen. So wird aus dem jährlichen Budget ein Steuerungsinstrument, das Sie das ganze Jahr nutzen.
In vielen Unternehmen entsteht das Budget in einer Vielzahl von Excel-Dateien, die per E-Mail verschickt, zusammenkopiert und abgeglichen werden. Das kostet Zeit und führt zu Versionen, bei denen niemand mehr sicher ist, welche gilt. Wir strukturieren diesen Ablauf – mit dem Werkzeug, das zu Ihrer Organisation passt.
So entsteht die Lösung
Ausgangslage
- Ist-Zahlen aus dem ERP
- Teilpläne der Bereiche
- Treiber und Annahmen
- Personalplanung
Planungsmodell
Treiber · Regeln · Szenarien
Ergebnis
- Budget
- Forecast
- Liquiditätsplan
- Plan-Ist-Vergleich
Was wir für Sie planen und abbilden
- Budget: Umsatz-, Kosten- und Personalplanung je Bereich, zusammengeführt in einer Erfolgsrechnung.
- Forecast bis Jahresende: Ist-Zahlen der vergangenen Monate plus aktualisierte Erwartung für die restlichen Monate des Geschäftsjahres – automatisch berechnet statt neu aufgebaut.
- Rollierender Forecast: ein Ausblick, der bei jeder Aktualisierung gleich weit in die Zukunft reicht, zum Beispiel immer zwölf Monate – unabhängig vom Geschäftsjahr. Mehr zum rollierenden Forecast
- Liquiditätsplanung: Zahlungsflüsse, Zahlungsfristen und Investitionen, damit Engpässe früh sichtbar werden.
- Integrierte Finanzplanung: Erfolgsrechnung, Bilanz und Liquidität in einem Excel-Modell verbunden, sodass jede Annahme alle drei Sichten konsistent verändert – etwa für Bankgespräche oder eine Mehrjahresplanung.
- Treiberbasierte Planung: Mengen, Preise, Stunden oder Belegung als Treiber, aus denen Umsatz und Kosten abgeleitet werden.
- Szenarien: Was passiert, wenn der Umsatz sinkt oder die Kosten steigen? Varianten vergleichen, bevor Sie entscheiden.
Integrierte Finanzplanung in Excel: Erfolgsrechnung, Bilanz und Liquidität verbunden
Viele Planungen enden bei der Erfolgsrechnung. Für die Steuerung reicht das oft nicht: Ein Unternehmen kann Gewinn schreiben und trotzdem knapp an Liquidität werden – etwa, weil Kunden später zahlen, Lager aufgebaut oder investiert wird. Eine integrierte Finanzplanung verbindet deshalb Erfolgsrechnung, Bilanz und Liquiditätsplanung in einem Modell. Jede Annahme wirkt automatisch auf alle drei Sichten.
| Annahme | Erfolgsrechnung | Bilanz | Liquidität |
|---|---|---|---|
| Umsatz wächst um 10 % | höherer Umsatz und Deckungsbeitrag | mehr offene Debitoren | Geld fliesst erst mit dem Zahlungsziel zu |
| Investition in eine Maschine | Abschreibung über die Nutzungsdauer | höheres Anlagevermögen | Abfluss im Monat der Zahlung |
| Neue Stelle ab Juli | höhere Personalkosten ab Juli | allenfalls Rückstellungen | monatliche Lohnzahlungen |
Excel eignet sich dafür gut, wenn das Modell sauber aufgebaut ist: getrennte Eingaben, Berechnungen und Ergebnisse, Ist-Zahlen direkt aus der Buchhaltung und eine Kontrolle, dass die Bilanz in jeder Periode aufgeht. So bleibt die Planung nachvollziehbar – auch für Bank, Verwaltungsrat oder Investoren – und Szenarien lassen sich mit wenigen Eingaben durchrechnen. Ein Beispiel ist unser Projekt mit Cleanness Management.
Excel-Planung oder Web-Anwendung?
| Situation | Unsere Empfehlung |
|---|---|
| Wenige Planende, Finance führt die Planung | Strukturierte Excel-Planung mit Power Query, klaren Eingabebereichen und automatischer Auswertung |
| Viele Bereichsverantwortliche planen parallel | Web-Anwendung mit Eingabeprüfung, Freigaben und zentraler Datenbasis |
| Planung soll ins Management-Reporting | Anbindung an ein Power BI Reporting mit Plan-Ist-Vergleich |
So gehen wir vor
- 01
Planungsprozess verstehen
Wer plant was, wann und auf welcher Basis? Wir schauen uns den heutigen Ablauf und die bestehenden Dateien an.
- 02
Struktur und Treiber festlegen
Wir definieren Planungsebenen, Treiber und Berechnungen – so einfach wie möglich, so detailliert wie nötig.
- 03
Planungsmodell umsetzen
Wir bauen das Modell in Excel oder als Web-Anwendung und testen es mit Ihren echten Zahlen.
- 04
Erste Planungsrunde begleiten
Wir unterstützen Ihr Team in der ersten Runde, dokumentieren den Ablauf und passen Details an.
Erfahrung aus eigener Verantwortung
Unser Gründer Edmond Murati ist Certified Financial Modeler und hat Planungsprozesse selbst verantwortet: als FP&A Group Controller mit Budget, Forecast und Reporting an Geschäftsleitung und Banken sowie beim Aufbau treiberbasierter Budgetierungsmasken für über 95 Pflege- und Altersheime und eines automatisierten Monatsforecasts.
Ein Beispiel aus der Praxis: Für Cleanness Management haben wir eine Fünfjahres-Finanzplanung mit direkter bexio-Anbindung entwickelt – gesteuert über wenige Parameter, mit automatischem Report und Szenarien.
Wir wollten unser Unternehmen finanziell besser steuern und wissen, wohin wir uns in den nächsten Jahren entwickeln. Edmond Murati hat uns dafür ein Planungsmodell in Excel gebaut, das direkt auf unsere bexio-Zahlen zugreift. Statt Hunderte Zellen zu pflegen, ändern wir ein paar Annahmen – der Report und die Szenarien rechnen sich automatisch neu.
Dashmir AbdiGründer und Eigentümer, Cleanness Management
Wie viel Zeit eine gemeinsame Planungsanwendung sparen kann, zeigt unser Fallbeispiel mit Rechner – mit Ihren eigenen Annahmen.
Häufige Fragen zur Planung
Was ist der Unterschied zwischen Budget und Forecast?
Das Budget ist der verbindliche Plan für das Geschäftsjahr. Ein Forecast bis Jahresende ist die aktualisierte Erwartung für dasselbe Geschäftsjahr: Ist-Zahlen der vergangenen Monate plus die neue Einschätzung für die restlichen Monate. Der Vergleich mit dem Budget zeigt, wo das Jahr vom Plan abweicht. Ein rollierender Forecast reicht dagegen immer gleich weit voraus, etwa zwölf Monate, und schaut damit auch über das Geschäftsjahr hinaus.
Wie weit im Voraus sollte ein KMU seine Liquidität planen?
Bewährt hat sich eine Kombination: eine Monatsplanung über mindestens zwölf Monate für Investitionen, Saisonalität und Bankgespräche sowie bei knapper Liquidität eine Wochensicht für die nächsten Wochen. Wichtig ist, dass beide auf denselben Ist-Zahlen aufbauen und regelmässig aktualisiert werden.
Können wir mit unserer bestehenden Excel-Planung starten?
Ja, meist ist das der beste Ausgangspunkt. Wir übernehmen bewährte Strukturen und Berechnungen und vereinfachen den Ablauf dort, wo heute manuelle Arbeit oder Fehlerquellen entstehen.
Wie verbinden wir Planung und Ist-Zahlen?
Die Ist-Zahlen kommen automatisch aus Buchhaltung oder ERP, zum Beispiel aus Navision, bexio oder weclapp. Planung und Ist nutzen dieselbe Struktur, sodass Plan-Ist-Vergleiche ohne Nacharbeit entstehen.